Auch der Landesvorstand der Linken in Niedersachsen zeigte sich selbstkritisch und gestand Fehler im Beschluss der Landespartei ein. Der Parteivorsitzende Jan van Aken wies Vorwürfe des Antisemitismus zurück, sprach aber von einer „groben Schlagseite“ des Beschlusses aus Hannover. Die Linke verurteilt in dem Papier die islamistische Hamas und deren Gewalt und kritisiert zugleich scharf das Vorgehen Israels. „Auch wir in der Linken sind mehrheitlich davon überzeugt, dass die systematisch begangenen Verbrechen einen Völkermord darstellen“, heißt es in dem Papier. In der Partei werde über den Nahostkonflikt, den Zionismus als politische Ideologie und über den Antisemitismus kontrovers diskutiert, heißt es weiter.
Source: Neues Deutschland March 23, 2026 13:25 UTC